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Inhaltsverzeichnis
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Thaya
Es heißt, vor über 800 Jahren ging ein gigantisches Erdbeben durch die Alte Welt. Magier und Gelehrte fanden den Ursprung dieses ungewöhnlichen Vorkommnisses im Westen und es wurde eine große Belohnung ausgesprochen, die Quelle des Bebens auszumachen. Unzählige Abenteurer und Forscher machten ihre Schiffe klar und viele Perspektivlose heuerten auf ihnen an, um die Alte Welt hinter sich zu lassen.
Nach einer langen und aufwendigen Reise durch das windumtoste Meer gelang es schließlich Baran, dem Eroberer, neues Land auszumachen, wo nach allgemein geltender Forschungslage kein Land hätte sein sollen. Er setzte als erster Fuß auf diesen neuen Kontinent, den er nach seinem Schiff „Thaya“ nannte.
Sein Schiffsmagier Norgovius der Ältere stellte mit Erstaunen fest, dass diesem Land eine besondere magische Kraft innewohnt, und stellte mit ihr eine telepathische Verbindung zurück in die Alte Welt her, mit dem Aufruf, dieses Land zu besiedeln und sich ihrer Reichtümer habhaft zu machen.
Leider ließ sich nur dieser eine Aufruf schicken, bis die Verbindung unwiderruflich abbrach.
Als sie begonnen, das Land und die Küsten zu kartografieren, fiel ihnen ein konstanter Wind auf, der auf der Innenseite des hufeisenförmigen Kontinents wehte. Weitere Untersuchungen offenbarten einen magischen Wirbel, den Mahlstrom, der sich in der Mitte der innen liegenden stetigen See manifestiert hatte.
Als die zahlreichen Pioniere aus der Alten Welt kamen, wurde die Innenseite weiter erkundet und besiedelt, sodass heute die gesamte Küste der Stetigen erschlossen ist.
Die Reise aus und zurück zur Alten Welt ist durch das windumtoste Meer risikoreich und wird deshalb heutzutage nicht regelmäßig befahren, sodass sich auf Thaya eine eigenständige Kultur entwickelt hat. Nur selten entschließt sich ein wagemutiger Seefahrer dazu, Waren aus Thaya über das Meer zu bringen – Doch wenn es ihm gelingt, winken ihm großer Ruhm und Reichtum, da besonders der Wein aus Karminot und natürlich das verarbeitete Moka-Salz aus Norgovia hohe Preise erzielen.
Politik und Geographie
Über die Zeit haben sich fünf Reiche gebildet, die durch den Rat von Thaya regiert werden, welcher 15 Sitze umfasst: drei für jedes Reich.
Neben der Einteilung in die fünf Reiche wird Thaya weiterhin noch von fünf Erzmagiern beansprucht, die sich nur wenig in die Politik der Völker einmischen und sich ihren eigenen Forschungen und Angelegenheiten widmen. Sie sind in der magischen „Gilde von Nystia“ zusammengeschlossen, haben allerdings keinen speziellen Sitz, da sie sich durch magische Verständigung nicht an einem Ort versammeln müssen. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Monster des Jenseits nicht weiter in die Gebiete des Reiches vordringen können.
Außerdem existieren noch die beiden Zwergenreiche Myr Tekka und Myr Morra, die als Souverän angesehen werden, allerdings keinen Platz im Rat von Thaya besitzen.
Von den Reichen losgelöst existiert die Insel Nystia, südlich von Karminot. Sie wird von einem Erzmagier bewohnt und von Elementaren bewacht, die jeden zurückweisen, der sich der Insel nähert. Eine kleine Enklave Karminots wird allerdings als Verbindung mit den Reichen geduldet.
Das Jenseits
Auf der dem Mahlstrom abgewandten Seite befindet sich das von Monstern bevölkerte Jenseits. Dieses hat nur vier Grenzgebiete mit den Reichen Thayas: am Fluss Lanor im Westen Gretorns, an der Paladinburg Halbschimmer im Nordwesten Karminots, am Rabenpass in Norgovia und in der weiten Ebene nordöstlich von Baravaile. Die Gebirge halten die Monstrositäten des Jenseits glücklicherweise von den Reichen fern.
Im Süden befinden sich bis auf die Piratenfestung Donnerburg weitestgehend besitzlose Inseln. Die Ressourcen von Donnerburg sind nicht groß genug, um den Handel der Kreisfahrt nennenswert zu schädigen, ab und an gibt es jedoch Überfälle auf die in Grarbor startenden Schiffe und die Küsten von Baravaile, sodass sich Gretorn zurzeit in der Aufrüstung von militärischen Schiffen befindet.
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Die fünf Reiche
- Gretorn
- Hartingen
- Karminot
- Norgovia
- Baravaile
Gretorn
Gretorn ist eines der Reiche Thayas, gelegen südlich von Hartingen und bildet ein Ende des Hufeisens. Das Reich liegt in der Inneren südwest Küste des Kontinents. Gretorn beherbergt raue Holzarbeiter und Seeleute. In Gretorn wird sich besonders um das Befahren der Stetigen gekümmert. Das Reich besitzt viele Werften und ist der generelle Startpunkt einer sogenannten Kreisfahrt. Von der äußersten Küstenstadt Grarbor braucht es, je nach Anzahl der Stopps, mit dem Schiff grob eine Woche bis man wieder in Grarbor ankommt (es sind durchgängig ca. 10 Knoten möglich).
Hartingen
Hartingen ist das kleinste Reich von Thaya, gelegen zwischen Karminot und Gretorn an der inneren Westküste des Kontinents. Die Landfläche von Hartingen war einst zwischen Gretorn und Karminot aufgeteilt, was sehr dafür spricht, das Hartingen auch das jüngte Reich darstellt. Es ist bekannt dafür ein Zuhause für alle zu sein, welche sonst keinen Platz gefunden haben. Hartingen Stadt ist die einzige größere Stadt in Hartingen, welche die Telegraphenstation und somit das wichtigste Kommunikationsmittel Thayas beherbergt.
Kontinentweit sind Hartinger für ihre technologischen Gerätschaften berühmt und gefragt. Außerdem ist das dort gebraute Bier, eines der besten von ganz Thaya.
Im westlichen Gebirge liegt das Zwergenreich Myr Tekka, das im regen Austausch mit Hartingen steht und es mit den seltenen Erzen beliefert, die sich tief im Gebirge befinden.
Karminot
Karminot ist das nördlichste Reich Thayas und liegt zwischen Hartingen und Norgovia. Die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt auf dem gesamten Kontinent ist Karminot-Stadt. Das Reich ist bewohnt von adeligen Personen und mächtigen Menschen mit viel Einfluss. Zudem ist es bekannt für seinen Wein. Einer der bekanntesten Weine Thayas ist der Trabenhainer Royale. Das Politische Zentrum und Sitz des Rats von Thaya zeichnet sich durch fruchtbare Weinberge und unterschwellige Dekadenz aus.
Die einzigartigen Gold- und Edelmetallvorkommen in den Karminotter Gebirgen haben die Gründer des Reiches zu den einflussreichsten Personen des Kontinents gemacht, was bis heute in der Gesellschaft zu spüren ist. Auch, wenn der Reichtum nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung ankommt, ist der Großteil der Einwohner bei weitem immer noch nicht als arm zu bezeichnen.
Norgovia
Norgovia ist das Reich des Nachkommen Norgovius', gelegen zwischen Baraveile und Karminot an der inneren Ostküste des Kontinents Thaya. Zurückgezogen im Gebirgsgipfel „Rabenkopf“ herrscht der Erzmagier Norgovius IX. über sein Gebiet, das seiner Familie einst von Baran zugesprochen wurde.
Da sich der Erzmagier mehr um seine eigenen magischen Tätigkeiten als um sein Reich kümmert wird Norgovia weniger scharf kontrolliert, so dass es ein Rückzugsort für die eher zwielichtigen Gestalten von Thaya geworden ist. Daraus folgend ist es bekannt als ein Reich voller Halunken und Schurken. Außerdem wird dort Magie jedweder Art frei von moralischen Zwängen praktiziert.
Zu Norgovia gehört auch die Insel Moka, von der das Moka-Mineral stammt. Dies hat für die meisten Völker eine tödliche Wirkung. In einem geheimnisvollen Verfahren wird es zu einem magischen Halluzinogen mit dem Namen Moka verarbeitet und auf ganz Thaya vertrieben.
Baravaile
Baravaile ist eines der fünf Reiche Thayas. Dieses liegt an der südöstlichen inneren Küste und bildet damit eins der Enden des Hufeisens. Baravaile ist bekannt für seine goldenen Kornfelder. Das Reich gilt als Lieferant für Nahrungsmittel in Thaya. Als erster Halt der Kreisfart von Gretornischen Schiffen, werden in den Häfen von Baravaile alle möglichen angebauten Lebensmittel verladen, um die restlichen Reiche Thayas mit ausreichenden Mengen Nahrung zu versorgen.
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Die Gilde von Nystia
Die Gilde von Nystia ist der Zusammenschluss der 5 Erzmagier, welche u.a. für die Verteidigung der Reiche gegen die Monster des Jenseits zuständig sind. Da sie sich durch ihre magische Verständigung nicht an einem Ort versammeln müssen, haben sie sich keinen speziellen Ort als Hauptsitz auserkoren.
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Gottheiten
Insgesamt existieren 19 Gottheiten auf Thaya, wovon die zivilisierten Gottheiten jeweils einen Monat des Jahres repräsentieren.
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Die zivilisierten Gottheiten Thayas
| Name | Trivialname | Aspekte der Gottheit | Monat | Klerikerdomäne | |
|---|---|---|---|---|---|
| Pelor | Der Morgenvater (m) | Sonne, Ackerbau | 01 | ||
| Raei | Das Immerlicht (w) | Heilung, Mäßigkeit | 02 & Zeit des Pantheons | Sommer (Weißmond "Ars") ^ | Leben, Licht ^ |
| Moradin | Der Allhammer (m) | Schöpfung, Vermächtnis | 03 | Wissen, Krieg | |
| Avandra | Wandelbringerin (w) | Veränderung, Glück | 04 | Herbst (Gelbmond "Gonarvis")^ | List |
| Erathis | Die Inspirierende (w) | Zivilisation, Erfindung | 05 | Wissen | |
| Kord | Der Sturmherr (m) | Stärke, Stürme | 06 | Trisnon (Graumond "Ygwar") ^ | Sturm |
| Ioun | Die Wissende Herrin (w) | Wissen, Vorhersehung | 07 | Wissen | |
| Corellon | Das Arkane Herz (nb) | Magie, Künste | 08 | Winter (Blaumond "Esarthir")^ | Licht |
| Melora | Die Wildnismutter (w) | Wildnis, See | 09 | Natur, Sturm | |
| Bahamut | Der Platin Drache (m) | Recht, Adel | 10 | Frühling (Grünmond "Gnywar")^ | Leben, Krieg |
| }} |
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Die vergangenen Gottheiten Thayas
| Name | Trivialname | Aspekte der Gottheit | Klerikerdomäne |
|---|---|---|---|
| Zehir | Die Verhüllte Schlange (w) | Dunkelheit, Gift | List, Tod |
| Gruumsh | Der Zerstörer (m) | Vernichtung | Sturm, Krieg |
| Asmodeus | Der Herr der Neun Höllen (m) | Tyrannei, Versklavung | List |
| Bane | Der Zwistvolle Eroberer (m) | Krieg, Eroberung | Krieg |
| Die Königin der Raben | - | Tod | Leben, Tod |
| Vecna | Der Flüsternde (m) | Geheimnisse | Tod, Wissen |
| Tharizdun | Das Vergessene Chaos (?) | Wahnsinn | |
| Lolth | Die Spinnenkönigin (w) | Spinnen, Lügen | List ^ |
| Tiamat | Der Geschuppte Tyrannin (w) | Reichtum, Gier, Rache | List, Krieg |
| }} |
{{pageNumber 3}} {{footnote Thayas Magier & Götter}}